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Inspiration

Der heilige Hund

Es waren vier Reisende, die von einem Hund begleitet wurden. Dann starb der Hund an einem Wasserlauf. Da er treu gewesen war, haben sie ihn begraben und ein Zeichen gesetzt, damit sie sich an den Ort erinnern, wo „ihr“ Hund gestorben ist. Anschließend wanderten sie weiter.

Kurze Zeit später kam eine Karawane dort an und blieb stehen, als sie erfuhr, dass der weitere Weg gefährlich sei. Die Menschen sahen das Grab und einen Baum in der Nähe, weshalb sie meinten, es müsse „das Grab eines großen Meisters“ sein, der am Wasser unter einem Baum beigesetzt war. So gelobten sie ein Zehntel des Vermögens der Reisenden dem dort Begrabenen und versprachen, wenn sie heil und gesund durchkämen, würden sie es dem großen Schaikh bringen.“ Der Weg war wegen eines Streits unter den Räubern offen, so kamen sie heil ans Ziel. Dann kehrten sie zurück und bauten einen Kuppelbau, ein Kloster usw. Die Geschichte von den Wohltaten des Heiligen bewirkte, dass dort rasant eine blühende Stadt entstand.

Nach einiger Zeit kamen die vier Wanderer an den Ort zurück und sahen dort – eine Stadt, worüber sie sich wunderten. Sie fragten die Leute und erfuhren den Grund: dass dort ein Heiliger begraben sei. Sie ließen sich das Grab zeigen und meinten dann: Das ist das Grab von unserem Hund.

Die Kunde verbreitete sich schnell in der Stadt.
Die Leute fragten sich, wie mit ihnen verfahren? Sie sagten einfach, dass sie ihnen eine Schaufel geben sollten – „wenn keine Hundeknochen herauskommen, könnt ihr uns totschlagen!“  Als die Leute die Hundeknochen sahen, glaubten sie ihnen und sie kamen frei.

Quelle: Der „heilige“ Hund – Eine Sufi-Parabel
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