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Leben, Yoga

Die Erforschung der Seele

„Wir erforschen die Materie, indem wir unser materielles Gehirn benutzen, das sich materieller Geräte bedient.
Nur Gleiches kann Gleiches erkennen.

Wenn wir also unsere Seele und unseren Geist kennenlernen wollen, müssen wir uns zu deren Erforschung in ihre Einflußsphäre begeben. Wir müssen uns bewusstseinsmäßig mit Seele und Geist vereinen. Das setzt aber den unbewiesenen Glauben an beide voraus, und genau das macht es rational orientieren menschen so schwer. Glauben sie doch nur and das, was sich nach irdischen Maßstäben auch beweisen läßt.

Glauben bedeutet das Fürwahrhalten von Gegebenheiten
jenseits aller Beweisbarkeit und gedanklicher Erkenntnismöglichkeit.

… Wir müssen bereit sein zu akzeptieren, dass unser Denken, bedingt durch die materielle Begrenztheit unseres Gehirns ebenfalls nur begrenzt sein kann. Was aber deshalb keineswegs bedeutet, dass dort, wo unsere intellektuellen Möglichkeiten enden, nichts anderes mehr sein kann.

Die Erforschung von Seele und Geist erfolgt seit altersher mittels Gebet und Meditation. Immer hat der Mensch versucht, den Übeln in seiner Zeit mit Hilfe beider zu entkommen.

Was sind die Wurzeln allen Übels in unserer Zeit?

Die Verstrickung des Menschen in die Materie und ihre Früchte.

Unsere Körpersinne, ausgerichtet auf die Welt der Materie, empfangen die Eindrücke und Impulse dieser Ebene, und als Resonanz entsteht in uns Begehren, aus dem Begehren werden Wünsche. Geben wir den Wünschen nach, entsteht Bindung, da die Erfüllung der Sinneswünsche nicht befriedigt, sondern nach immer mehr verlangt. Und so verstrickt sich ein Mensch, dessen Sinne und Trachten ganz auf sein körperliches Wohlergehen ausgerichtet sind, immer mehr in diesen Teufelskreis und wird zum Gefangenen der Materie.

Meditation ist nun ein Weg, uns zu erlösen.

Mit Hilfe meditativer Techniken lernen wir, uns von der Diktatur unserer äußeren Sinne zu befreien. In der Meditation lassen wir alle Gedanken und Gefühle los, geben uns frei. Derjenige, der loslässt, befreit sich vom Habenwollen, vom Begehren, vom krankhaften Festhalten.

Wer loslässt, löst sich von Dingen und Personen und erlöst sich davon.

In der Meditation wie im Gebet lernen wir schrittweise, unsere Aufmerksamkeit von der materiellen Sphäre weg auf geistige Sphären zu richten. Auch von dort empfangen wir über unsere inneren Sinne Eindrücke und Impulse, die Resonanz in uns wecken.

Mit der Zeit entsteht in uns der Wunsch nach Einheit mit der Quelle geistiger Impulse. Geben wir diesem Wunsch nach, so erfahren wir jetzt die wahre Befriedigung, die wahre Erfüllung, die keinen anderen Wünsche mehr kennt.

Wir sind frei.

 

© Axel Philippi
in „Die Flamme der Erkenntnis“

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