www.yoga-leben-inspiration.de-Pilates-matwork-Joseph-Hubert-Pilates-Die-Pilates-Methode-September-2016
Yoga

Die Pilates – Methode

Die PILATES-Methode wurde in den zwanziger Jahren von Joseph Hubert Pilates (1880-1967) entwickelt. Es handelt sich dabei um ein einzigartiges System von Übungen, das gleichzeitig die Muskulatur dehnt und kräftigt, die Haltung verbessert, die Körperwahrnehmung schult und das Gleichgewicht optimiert. Durch die ruhige und bewusste Bewegungsausführung wird das Zusammenspiel zwischen dem Körper und Geist trainiert.

„PILATES bedeutet Bewegung ohne Stress.“
„Fließt die Bewegung – kann Energie fließen.“

Joseph H. Pilates

Joseph Pilates wurde 1880 in der Nähe von Düsseldorf geboren und litt in seiner Kindheit an Asthma und Rachitis. So begann er schon  früh seinen kranken und gebrechlichen Körper durch sportliches Training wie Tauchen und Turnen zu trainieren; aber auch Yoga und andere asiatische Bewegungsformen halfen ihm, seine körperliche Fitness zu erhalten. Seinen persönlichen Denkansatz nannte er „the art of contrology“ dies bedeutete für ihn, dass der Geist die Muskeln beherrschen solle.

„Der Geist ist der Trainer, die Muskeln das Team.“
Joseph H. Pilates

Während dem ersten Weltkrieg wurde er in England interniert und trainierte schon bald andere Mitinhaftierte mit seinen Übungen, die dadurch eine tödliche Grippe-Epidemie 1918 unbeschadet überstanden. Später arbeitete er als Sanitäter in einem Krankenhaus auf der Insel Man (Isle of Man) und entwickelte spezielle Federungen für Krankenhausbetten, die das Training mit den oft gehbehinderten Patienten unterstützen. Aus dieser Idee heraus entwickelte Joseph Pilates die für die PILATES-Methode typischen Trainingsgeräte, auch „Reformer“ genannt. Das eigentliche System, das als Basis für die PILATES-Methode diente, war das Mattentraining, das  genauso effektiv ist, wie das Training an den Spezialgeräten.

1926 wanderte Joseph H. Pilates von Deutschland in die USA aus und eröffnete in New York sein erstes PILTATES- Studio. Schon bald fand die Methode viele Anhänger unter Tänzern und Schauspielern, wie z.B. Martha Graham.

Pilates hat sich nie kommerziell vermarktet, erst nach seinem Tod wurde das Programm von seinen Schülern verbreitet. Dabei haben sich unterschiedliche Richtungen entwickelt, die alle im Sinne von Joseph Pilates unterrichten.

Mit der Zeit schworen immer mehr Athleten, Schauspieler und Models auf diese Trainingsmethode, um den Körper kräftig und geschmeidig werden zu lassen und schon bald wurde auch die Fitness- und Wellnessbranche darauf aufmerksam. Selbst in der Rehabilitation und Therapie hielt die Methode von Joseph Hubert Pilates schon bald ihren Einzug. Das Interesse an (speziellen) PILATES-Kursen ist nach wie vor sehr groß.

Einige VORTEILE der PILATES-Methode (Ganzheitliches Workout)

  • PILATES ist für jede Leistungs- und Altersstufe geeignet.
  • Die Verbindung zwischen Körper und Geist verbessern das Körperbewusstsein.
  • Die Bewegungskoordination wird verbessert, was sich besonders im Alltag positiv bemerkbar macht.
  • Richtig betriebenes PILATES-Training lässt Muskeln geschmeidiger und Gelenke beweglicher werden.
  • Durch die Stärkung der kleinen Haltemuskeln wird Rückenschmerzen vorgebeugt.
  • Die Mitte wird gestärkt. Der Bauch wird flach und fest und selbst der Beckenboden wird mit einbezogen.
  • PILATES fördert eine aufrechte Haltung und führt zu einer positiven und selbstbewusste Ausstrahlung.
  • PILATES ermöglicht eine relativ gute und individuelle Belastungsdosierung der Teilnehmer durch die Einteilung der Übungen in verschiedene Schwierigkeitsstufen. So können sowohl gut trainierte als auch weniger trainierte Personen am Kurs teilnehmen.

„Nach zehn Sitzungen spüren Sie den Unterschied,
nach zwanzig sehen Sie den Unterschied
und nach dreißig haben Sie einen ganz neuen Körper.“

Joseph H. Pilates

Joseph H. Pilates ganzheitliches Workout ist eine perfekte Ergänzung zu den Asanas (Yogahaltungen). Es gibt spezielle Kursformate, die Hatha Yoga und Pilates miteinander kombinieren – z.B. als „Yogilates“. Ein Grund, warum Du diesen Beitrag auch unter der Rubrik „YOGA“ findest.

Textquelle: ©BSA – Akademie

 

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