Inspiration

Früher

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Am Anfang waren wir Jäger und Sammler,

folgten im Wald der Spur von Reh, Hirsch und Rammler.

Dann wurden wir sesshaft, bauten Hütte und Haus,

es endete der Mangel und viele lebten nun in Saus und Braus.

Früher kannte Huhn, Schwein, Lamm, Pferd und Rind,

ganz selbstverständlich noch jedes Kind.

Heut kennt das Stadtkind Tiere nur noch aus dem Zoo,

jetzt machen streunende Katzen es schon froh.

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Früher lebten wir im Einklang mit der Natur,

heute betreiben wir Raubbau und Ausbeutung fast nur.

Der Wald, früher wild und voller Abenteuer,

ist nur wegen seinem Holz heut noch wert und teuer.

Alles ist schön geordnet in Wald, Feld und Flur,

die Landschaft nicht mehr frei und voller Leben pur,

Insekten vergiftet und auch anderes Getier,

ist bedauernswertes Opfer unserer menschlichen Gier.

Immer mehr Arten sind vom Aussterben bedroht,

unsere Einstellung zur Natur nicht liebevoll, sondern verroht,

fällen wir trotz besserem Wissen immer mehr Bäume,

Konjunktur haben Monokulturen und leblose Räume.

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Alles wird nur aus der Perspektive des Profits gesehen,

überall auf der Welt ist zu beobachten solches Geschehen.

Wertvoller Lebensraum muss immer mehr weichen,

es mehren sich der schlimmen Folgen Zeichen.

In kürzester Zeit hat es die Menschheit geschafft

und aus einem Paradies einen Müllhaufen gemacht.

Selbst in den fernsten Winkeln dieser Welt,

ist der Mensch nun vor die Konsequenzen gestellt.

Insel-Paradiese versinken in steigender Flut,

schmelzende Pole durch die Erderwärmung das tut.

Vergiftete Böden durch die Suche nach Gold und Mineralien,

die Arbeiter dort versinken in Schmutz und eigenen Fäkalien.

Im Nahen Osten wachsen in der Wüste protzige Türme,

in den USA wird vieles zerstört durch Tornados und Stürme.

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Der Turmbau zu Babel scheint leider vergessen,

auf weltweit immer höhere Bauten ist man versessen.

Sie sollen Macht, Reichtum und Einfluss demonstrieren,

während anderen Orts viele Menschen hungern und frieren.

Nicht genug haben für täglich Essen und Trinken,

man könnte vor Scham im Erdboden versinken.

Iran und der Westen spielen im Nahen Osten mit dem Feuer,

der Einsatz sind Tanker, die sind groß und teuer.

Doch wehe das Spiel gerät außer Kontrolle

sind denn alle Verantwortlichen total von der Rolle?

Wer zieht denn da wieder die Fäden und zu welchem Zweck?

Geht es um Macht und Einfluss kommt der Frieden nicht vom Fleck.

Ist Krieg wirklich die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln,

oder schaffen wir es an diesem falschen Lehrsatz des Militärs zu rütteln?

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In Olympia war Sport einst noch eine Sache der Ehre,

heut geht es oft nur noch darum, dass sich Einkommen mehre.

Im Fußball verdienen bereits talentierte Kinder Millionen,

viele nutzen leistungsstärkende doch schädigende Drogen.

Die Medien feiern häufig Erfolg und Luxus als Lebensziel,

verdrängt werden Ereignisse wie Fukushima und Tschernobyl.

Doch unser gefeierter Lebensstil hat unliebsame Konsequenzen,

in Folge müssen jetzt Kinder schon die Schule schwänzen.

Sie klagen zu Recht eine lebenswerte Zukunft ein,

die Hoffnung auf menschenwürdiges Leben und ein glückliches Sein.

Die Alten haben doch weitgehend ihrer Kinder Chancen verspielt

und nur nach ihrem eigenen Glück und Wohlergehen geschielt.

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In FB, Twitter und anderen Medien wird vorgegaukelt und Lügen verbreitet

und Hass und Diffamierung haben ein Klima bereitet,

dass jeder Kultur und Menschlichkeit spottet –

Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe sind immer mehr verrottet.

Deshalb wird die kommende Apokalypse nicht nur materiellen Wandel bringen,

nein, sie wird insbesondere seelische Reinigung und Metamorphose erzwingen.

Die negative Entwicklung auf allen Ebenen spitzt sich immer mehr zu,

erst nach vollzogenem Wandel kommt dann die Menschheit wieder zur Ruh.

Man fasst sich an den Kopf, man verliert fast den Verstand,

das Menetekel, vor Jahrtausenden angekündigt, ist längst an der Wand.

Wie Lemminge rennen die meisten blind auf den Abgrund zu,

 jeder ist jetzt herausgefordert und wo stehst Du?

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Klar, wenn alles vorüber ist, wird wieder die Sonne scheinen.

Und Gott, unser Herr, wird wieder erfahren von den Seinen.

Doch wird ein Großteil der aktuellen Menschheit das nicht erleben,

denn falschen Dingen und Zielen galt lebenslang ihr Streben.

„Sehet, ich mache alles neu“ war ein Versprechen, das er uns gab.

Doch eine falsche Interpretation dieser Worte bringt vielen das Grab.

Wo renoviert wird, da fallen Späne,

im Auge hab‘ ich eine Träne,

wenn ich sehe was uns das Kommende kostet,

wenn in verwüsteter Landschaft und Ruinen vergangener Luxus rostet.

Wenn uns bewusst wird was wir uns selbst haben angetan,

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

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Der einzige Trost ist, es sterben nur Leiber!

Die ewige Seele entwickelt sich weiter,

wie der Computer durch neue Treiber.

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Haben wir wirklich solch harte Lektionen gebraucht,

wohin sind Einsicht und Verständnis verraucht?

Wir hatten die Wahl, wir waren frei,

ist das jetzt alles für immer vorbei?

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Das Spiel geht dann weiter auf hoffentlich höherem Niveau,

doch frag mich nicht nach dem Wann und dem Wo.

Das weiß allein unser Herr und Gott.

Vielleicht gibt er uns ja ein neues Gebot?

Wer weiß das schon, was nach dem Ende kommt,

ein neuer Anfang, wenn es uns nutzt und frommt?

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Copyright by axel w. philippi
Danke Axel, für das Teilen Deiner Gedanken ♥

Bildquelle

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