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Inspiration

Gibt es ein Problem?

Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) sagte einmal:

Alles Unheil des Menschen entstammt seiner Unkenntnis des Stillsitzens.“

Ich würde dem noch hinzufügen:

„… und nicht zu wissen, wann er stillsitzen soll.“

Im Jahre 1967 befand sich Israel im Krieg mit Ägypten, Syrien und Jordanien. Mitten in diesem Sechstagekrieg fragte ein Reporter den ehemaligen britischen Premierminister Harold Macmillan, was er über das Problem im Nahen Osten dachte.

Ohne zu zögern antwortete der Staatsmann in Ruhestand:

„Es gibt kein Problem im Nahen Osten.“

„Was meinen Sie damit, ‚Es gibt kein Problem im Nahen Osten‘? Wissen Sie denn nicht, dass dort ein fürchterlicher Krieg tobt?“, fragte der Reporter empört. „Ist Ihnen denn nicht klar, dass Bomben vom Himmel fallen, Panzer in die Luft gejagt werden und Soldaten einander erschießen? Viele Menschen sind tot oder verwundet. Was soll das heißen: ‚Es gibt kein Problem im Nahen Osten‘?“

In aller Ruhe antwortete der erfahrene Politiker:

„Sir, ein Problem ist etwas, das eine Lösung hat. Es gibt keine Lösung für den Nahen Osten. Deshalb kann es kein Problem sein.“

Wie viel Zeit verschwenden wir in unserem Leben, weil wir uns um Angelegenheiten sorgen, für die es zu dieser Zeit keine Lösung gibt, und die somit also auch kein Problem darstellen?

© Ajahn Brahm  in „Die Kuh, die weinte“

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