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Yoga

In der Meditation

„In der Meditation nehmen wir den ständigen Wechsel und die Vergänglichkeit in unserem Inneren wahr. Angenehme und unangenehme Gefühle, Bilder, Gedanken, Stimmungen kommen und gehen.
(Ist irgendetwas unverändert geblieben im Laufe des heutigen Tages?)

Wenn wir Wandel und Vergänglichkeit beobachten, dann erkennen wir auch, dass die Dinge nicht festgehalten werden können und das ein Haften und Klammern an dem was Vergänglich ist, Leid und Konflikt bringt. Statt festzuhalten, was wir nicht festhalten können, üben wir uns in der inneren Haltung des Loslassens, des Annehmens und der Liebe.“

„Wir alle möchten glücklich sein und nicht leiden, deshalb versuchen wir in jedem Moment Angenehmes zu erlangen und Unangenehmes zu vermeiden. Wir wollen angenehme Körpererfahrungen und keinen Schmerz, gute Gefühle und kein Leid, positive Gedanken und keine negativen. Das ist völlig normal. Leider, ist es auch die Ursache für unsere größten Probleme im Leben, für Kummer, Sorgen, Ängste, Konflikte, Bedrückung, Einsamkeit, Wut und Hass, Sehnsucht, Trauer, Verwirrung, Aufruhr und Qual. Durch sie entsteht enormes inneres Leiden.

Buddha lehrte, dass es möglich ist, sich vollständig von jeder Art des inneren Leidens zu befreien. Gleichmut, inneres Gleichgewicht, liebevolle Gelassenheit – das ist die Haltung, die uns Frieden ermöglicht.
Wörtlich bedeutet Gleichmut: unparteiisches Wahrnehmen. Es ist das Wahrnehmen eines Objekts oder eine Erfahrung mit ausgeglichenen Herzen und Geist.

Gleichmut lädt uns dazu ein, allen Situationen und Erfahrungen des Lebens mit der gleichen Art von Mut zu begegnen.

Das ist Meditation. Sie ist eine Schulung der inneren Gelassenheit und des Gleichmuts, gegenüber der schmerzenden Schulter und dem eingeschlafenen Bein, gegenüber den Kapriolen des Geistes, lästigen Gedanken oder unangenehmen Gefühlen. Und wenn die Meditationserfahrung dann endlich ruhig und angenehm wird, ist auch das eine Gelegenheit Gleichmut zu üben und kein Anlass, das Gefühl festhalten oder verlängern zu wollen.

Wann immer Angst oder Freude, Einsamkeit oder Verbundenheit im Herzen entstehen, es ist eine Gelegenheit Gleichmut zu üben, loslassen zu üben. Alles vergeht, nicht bleibt.“

© Susann Pásztorin: „Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts“
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