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Inspiration

Sei was du bist

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Du kannst das „Jetzt“ nicht verlassen, da es nicht in der Zeit existiert.

In Wirklichkeit haben wir noch nie „Zeit“ erlebt. Zeit kann man nur in Gedanken erleben. Man kann in Gedanken in eine Vergangenheit reisen oder sich eine Zukunft vorstellen.

Aber niemand kann in der Vergangenheit oder in der Zukunft etwas erleben. Du kannst dort keine Suppe essen. Die kannst du nur jetzt und hier essen.

„Hier“ ist keine Stelle im Raum. Bevor du zu denken beginnst, bist du immer hier. Nur der Verstand kann eine Grenze ziehen zwischen hier und dort. Du wirst niemals „dort“ sein. All diese Dinge sind ausgedacht und besitzen keine Wirklichkeit.

Es sind Worte und wir glauben daran.

Neulich habe ich in der U-Bahn einen Mann dabei beobachtet, wie er sich mit jemandem unterhalten hat, der neben ihm saß. Der Platz war allerdings leer. Natürlich haben die Personen, die das auch gesehen haben, darüber gelacht oder sich eins gegrinst.

Es war für sie klar, dass der Mann verrückt war.

Aber wir unterhalten uns alle ständig mit jemandem, der nicht da ist. Man nennt es denken.

Wir erfinden ein zweites Bewusstsein, das sich mit dem ersten Bewusstsein unterhält.

Gibt es ein zweites Bewusstsein? Wenn nicht, musst du dir eingestehen, dass du verrückt bist.

Das ist der Grund, weshalb ich so gerne mit Kindern spiele und mich total auf ihre Phantasiewelt einlasse. Kinder tun erst gar nicht so als ob es etwas Wirkliches gäbe. Sie sind immer am spielen, am phantasieren.

Wenn wir „ erwachsen“ werden, glauben wir, dass es Dinge gäbe, die realer sind als andere – der Ernst des Lebens beginnt…

Bewusstsein ist sich seines selbst bewusst. Etwas anderes findet nicht statt und wird nie stattfinden.

Vielleicht muss das Selbst um mit sich selbst spielen zu können, so tun, als wenn es ein begrenztes Selbst gäbe, eine Welt voller Objekte auf das es seine Wahrnehmung richten kann.

Die Wirklichkeit kennt jedoch keine Begrenzung und deshalb auch keine Worte, die es beschreiben könnten.

Alles, was wir uns ausdenken können, ist jedoch per Definition schon begrenzt – das bedeutet unwirklich.

Was du wirklich bist, kann niemals begrenzt sein. Richte deine Wahrnehmung darauf und sie was geschieht. Gib nicht so viel auf deine Gedanken und Emotionen und auch nicht auf den Körper.

Ich sage nicht, dass du sie ignorieren solltest aber du musst dich nicht damit identifizieren.

Gedanken, Gefühle und Körper sind Besucher die kommen und wieder gehen werden.

Was immer bleibt, ist das Selbst, das von all dem nichts kennt.

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Sei was du bist – alles andere ist ausgedacht.

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Mario Amenti

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Bildquelle

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