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Inspiration

Weder Kommen noch Gehen

Ein Zen-Meister lag im Sterben und erhielt Besuch von seinem Meister.

Dieser erkundigte sich bei seinem Schüler:

„Soll  ich dich im Sterben anleiten?“

„Nein, das ist nicht nötig. Ich muss jetzt allein gehen. Du kannst mir dabei nicht helfen“, antwortete der Sterbende.

„Du irrst dich, wenn du glaubst, dass du jemals gekommen bist und jetzt gehst.

Gestatte mir, dass ich dir den Weg zeige, wo weder ein Kommen noch ein Gehen existiert“, sprach der Meister.

Sein Schüler lächelte, nickte mit dem Kopf und verstarb, ohne noch ein Wort zu sagen.

Er hatte die letzte Lehre seines Meisters verstanden.

 

© Sandy Taikyu Kuhn Shimu
in „Das Tao der Worte“

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