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Yoga

Yoga

Yoga, ein Übungsweg, der den Menschen zu seiner Ganzheit führen möchte, zählt zu einer der ältesten spirituellen Traditionen der Welt. Seit mehr als 3500 Jahren hat sich auf den vielen verschiedenen Traditionswegen des Yoga eine kaum vorstellbare Menge an unschätzbar großem Wissen drüber angesammelt, wie der menschliche Körper, sein Geist und seine Seele strukturiert sind, zu welchen Störungen es auf der physischen und psychischen Ebene kommen kann und was man tun kann, um in einem Fall der Disharmonie wieder eine Balance herzustellen – und letztere bis ins hohe Alter aufrechtzuerhalten.

Das Wort Yoga selbst geht auf die indogermanische Wurzel „yui“ zurück, und bedeutet u.a. das Zusammenführen oder Anschirren von zwei oder mehreren Pferden vor einem Wagen. Dabei bezieht man sich bei der Herkunft des Begriffes auf die Indoarier, die Indien vor mehr als 3500 Jahren im Krieg eroberten, wobei ihre Streitwagen von edlen Pferden gezogen wurden. Die Pferde – und insbesondere die Hengste – zu zähmen und vor den Wagen zu anschirren, erforderte Geschick. Sie dann erfolgreich durch einen Kriegszug zu leiten, war eine schwierige Kunst und verlangt neben einem hohen Maß an Fertigkeit, auch viel Konzentration. Darüber hinaus, forderte die Kunst des Kampfes, insbesondere die Schwertführung und der sichere Umgang mit Pfeil und Bogen viel Aufmerksamkeit, die sie durch ein besonderes Geisttraining, das sie Yoga nannten, erlernten. Mit dieser besonderen Methode zeigten sie, dass es möglich ist, – im übertragenen Sinne – die „wilden Rösser der fünf Sinne“ zu zügeln und vor den Wagen zu spannen, das Symbol für den menschlichen Körper. Erst dann lenkt der Geist den Wagen, hält die Zügel fest in der Hand und bestimmt, wohin der Körper und die Sinne gehen.

Schon damals wusste man wie schwierig es ist, den Geist mit all seinen Gedanken zu zügeln und ein harmonisches Zusammenspiel von Körper und Geist zu erreichen, was die Voraussetzung ist, um zu einem Ziel zu gelangen.

Abgesehen von dieser historischen Bedeutung, wurde der Begriff Yoga bereits sehr früh für alle Techniken verwendet, die zum Ziel hatten, sich durch Konzentration mit etwas Höherem, dem „Göttlichen“ zu verbinden.

Yoga auf Sanskrit       yoga_sanskrit
Das Wort „Yoga“ heißt „Einheit, Harmonie“. Yogaübungen können zu dreierlei verhelfen:

  1. Harmonisierung des Lebens
  2. Erweckung schlafender Fähigkeiten
  3. Vereinigung mit dem wahren Selbst und dem universellen Bewusstsein.


Grußgeste im Yoga „Namasté“ >>>

Quellenangaben für Text/ Bild:
„Yoga der Gegenwärtigkeit“ von Doris Iding
„Das große Yoga-Buch“ von Anna Trökes
„Yogalehrer/innen Handbuch B.Y. V.
Sanskritschrift (Bild): spot.pcc.edu
photo © pixabay

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